An einen starken Abschlussjahrgang 2014
Ein Weg, eine Gruppe, die ein Stück des Weges gemeinsam geht. Ihr seid Suchende nach dem Eigenen, alles aufsaugend was euch auf dem Weg begegnet. Innehaltend für eine Zeit die vorbeifliegt, eine Suche, eine Korrektur, ein Luftholen, ein Überdenken. Der Weg ist das Ziel und ein Ankommen ist ausgeschlossen. Danke, dass wir Wegweiser, Schlagloch und Haltestelle auf dem Weg sein durften.
Im Stück „Punk Rock“ geht es um Abgrenzen, Ausgrenzen und Dazugehören. Es geht um Schein und Sein. Auf der Bühne habt ihr euch für das Sein entschieden, in diesem Augenblick und mit allen Sinnen.
Wir wünschen euch die richtigen Menschen auf eurem Weg, die euch fördern und fordern. Mut, Entschlossenheit und Neugier bringt ihr mit an den Start, Bühnenluft habt ihr alle schon geschnuppert, also los geht’s! Ihr seid bereit zum Durchstarten, wir wünschen euch dabei alles Gute.
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung der Theaterakademie Mannheim
© Foto: Wolfgang Detering
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Freitag, 7. März 2014
Worte auf den Weg
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Schauspiel: Boris C. Motzki inszeniert „Punk Rock“
Dunkle Jugend
Von unserem Mitarbeiter Bernd Mand
“Ich habe es getan” sagt William Carlisle, gespielt von Edgar Diel, und macht eine kurze Pause – “weil ich kann.” Vielmehr Erklärung braucht es am Ende auch kaum noch, wenn in Simon Stephens “Punk Rock” das Licht erlöscht und finales Schwarz die Stuhlreihenbühne im Theater Felina Areal füllt. Ein drastisch dramatisches Ende für die Geschichte von sieben Jugendlichen auf einer englischen Privatschule, die Regisseur Boris C. Motzki in einer klug spannenden Raumspiegelung mit zwei gegenübergestellten Zuschauertribünen behutsam wachsen lässt.
Hoher Leistungsdruck
Lilly (Ekaterina Ivanova) ist neu an der Schule und trifft in der Oberstufenbibliothek auf sechs Mitschüler, die alle unter hohem Leistungsdruck stehen und wohl vor allem mit der Aufgabe zu kämpfen haben, die neue Elite des Landes zu werden. Machtspiele zwischen dem arroganten Zyniker Bennett (Ralph Opferkuch) und dem introvertierten und überintelligenten Chadwick, gespielt von Roman Kimmich, und Stellungskämpfe zwischen der unter hohen elterlichen Anforderungen leidenden Cissy (Selina Böhms) und Tanya (Laura Kaiser), die bereits jetzt von der Familienplanung träumt, gehören zum alltäglichen Schulbild. Als sich Lilly in den Lacrossespieler Nicholas (Benjamin Wendel) verliebt und William abblitzen lässt, beginnt die angespannte Situation endgültig zu kippen.
Motzki baut mit der Absolventenklasse der Theaterakademie einen aufwendig verwobenen Dialogabend mit klarer Typenzeichnung, der die Spannung langsam hochköcheln lässt. Vielleicht manchmal ein wenig zu langsam und stockend, aber mit einem klaren Blick auf die Stückstruktur, der zum musikalischen Leitmotiv von Radioheads “Creep” immer wieder hinter die Fassaden der jugendlichen Figuren schaut. Und mit dichtem Spiel seiner Darsteller ein rund gebautes und nachdenkliches Stück auf die Bühne bringt, das dem Zuschauer auch immer gleich noch den Spiegel vors Gesicht zu halten scheint.
© Mannheimer Morgen, Freitag, 07.03.2014
© Foto: Wolfgang Detering
Von unserem Mitarbeiter Bernd Mand
“Ich habe es getan” sagt William Carlisle, gespielt von Edgar Diel, und macht eine kurze Pause – “weil ich kann.” Vielmehr Erklärung braucht es am Ende auch kaum noch, wenn in Simon Stephens “Punk Rock” das Licht erlöscht und finales Schwarz die Stuhlreihenbühne im Theater Felina Areal füllt. Ein drastisch dramatisches Ende für die Geschichte von sieben Jugendlichen auf einer englischen Privatschule, die Regisseur Boris C. Motzki in einer klug spannenden Raumspiegelung mit zwei gegenübergestellten Zuschauertribünen behutsam wachsen lässt.
Hoher Leistungsdruck
Lilly (Ekaterina Ivanova) ist neu an der Schule und trifft in der Oberstufenbibliothek auf sechs Mitschüler, die alle unter hohem Leistungsdruck stehen und wohl vor allem mit der Aufgabe zu kämpfen haben, die neue Elite des Landes zu werden. Machtspiele zwischen dem arroganten Zyniker Bennett (Ralph Opferkuch) und dem introvertierten und überintelligenten Chadwick, gespielt von Roman Kimmich, und Stellungskämpfe zwischen der unter hohen elterlichen Anforderungen leidenden Cissy (Selina Böhms) und Tanya (Laura Kaiser), die bereits jetzt von der Familienplanung träumt, gehören zum alltäglichen Schulbild. Als sich Lilly in den Lacrossespieler Nicholas (Benjamin Wendel) verliebt und William abblitzen lässt, beginnt die angespannte Situation endgültig zu kippen.
Motzki baut mit der Absolventenklasse der Theaterakademie einen aufwendig verwobenen Dialogabend mit klarer Typenzeichnung, der die Spannung langsam hochköcheln lässt. Vielleicht manchmal ein wenig zu langsam und stockend, aber mit einem klaren Blick auf die Stückstruktur, der zum musikalischen Leitmotiv von Radioheads “Creep” immer wieder hinter die Fassaden der jugendlichen Figuren schaut. Und mit dichtem Spiel seiner Darsteller ein rund gebautes und nachdenkliches Stück auf die Bühne bringt, das dem Zuschauer auch immer gleich noch den Spiegel vors Gesicht zu halten scheint.
© Mannheimer Morgen, Freitag, 07.03.2014
© Foto: Wolfgang Detering
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Montag, 20. Januar 2014
Die Abschlussinszenierung der AK2014 : "Punk Rock"
Leseprobe mit Boris Motzki und der AK2014. (Selina Böhm, Katja Ivanova, Edgar Diel, Ralph Opferkuch, Lorenz Kandzior und die beiden Schauspielschüler, Laura Kaiser und Benjamin Wendel)
... "Ernste Töne schlägt auch die Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim an. Unter der Regie von Boris Motzki werden die Absolventen Machtkonstellationen auf einer Privatschule in Simon Stephens’ „Punk Rock“ (Premiere: 5.3.) nachgehen – ein Weg, der direkt in die Katastrophe führt. (Mannheimer Morgen, Baranski)
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Freitag, 17. Januar 2014
Schauspiel: Boris C. Motzki inszeniert "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim
Zum Stück
![]() |
| Probenfoto: B.C.Motzki (Edgar Diel und Ekaterina Ivanova) |
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
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PUNK ROCK von Simon Stephens
PUNK ROCK
von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
alle Rechte bei Rowohlt Theater Verlag
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Roman Kimmich
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
alle Rechte bei Rowohlt Theater Verlag
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Roman Kimmich
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
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Mittwoch, 15. Januar 2014
Der Regisseur Boris C. Motzki
Boris C. Motzki, geboren 1980 in Worms, studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.2006 schloss er sein Studium als Magister Artium ab, mit einer Arbeit über die Rezeption absurden Theaters im Deutschland der 1950er Jahre (Fasziniert, betroffen, befremdet).Von 2006-2009 arbeitete er als fester Regieassistent am Nationaltheater Mannheim.Hier assistierte er vor allem dem Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski, der Hausregisseurin Christiane J. Schneider und dem argentinischen Gastregisseur Alejandro Tantanian.In dieser Zeit entstanden am Nationaltheater Mannheim die ersten eigenen Inszenierungen.Die Inszenierung "Pericle der Schwarze", ein Monolog mit Taner Sahintürk, war zum Kaltstart Festival 2009 in Hamburg eingeladen.Parallel arbeitete er als Gastdozent an der Theaterakademie Mannheim (2007-2008).Im Sommersemester 2009 hatte Motzki einen Lehrauftrag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Leiter des Szenischen Projektes und inszenierte mit den Studenten In yer face!Diese Produktion war im September 2009 zum Grenzenlos Kulturfestival Mainz eingeladen.Bei den Nibelungenfestspielen 2009 trat er mit seinem Programm Nibelungen RELOADED auf und moderierte die Podiumsdiskussion.Von 2008 bis 2009 veranstaltete Motzki außerdem die Lesungsreihe Lyrik im Juli im Mannheimer Café Im Juli. Seit 2009 ist er tätig als freier Regisseur und inszeniert u.a. am Staatstheater Darmstadt.2010 wurden seine Arbeiten erneut eingeladen: "Hausaufgaben" war beim Kaltstart-Festival in Hamburg zu sehen, "Reigen" bei den Heidelberger Theatertagen und das Konzept zu "Die Reise des G. Mastorna" nach Fellini wurde für den "Rohbau 2: Lüge!" am TAG Wien ausgewählt.Weitere Einladungen folgen 2011: "Reigen" ist zu Gast beim Kaltstart-Festival Hamburg, erneut am TiKK in Heidelberg und beim Festival "made in Hessen".Außerdem gastiert die Produktion am 21. Oktober im Staatstheater Darmstadt im Rahmen des Schnitzler-Festivals "Liebe, Träumen, Sterben", bei dem auch Motzkis Inszenierungen "Leutnant Gustl" (im Repertoire) und "Fräulein Else" (Premiere) gezeigt werden. Die Bearbeitungen der Schnitzler-Novellen werden bei Hartmann und Stauffacher verlegt.2012 ist seine Inszenierung von Heiner Müllers "Quartett" an den Landungsbrücken Frankfurt zu sehen. Im Rahmen des 6. Internationalen Waldkunstpfades wird seine Überschreibung ALICE IM WUNDERWALD Premiere haben. Boris C. Motzki ist Gründungsmitglied von favouriteplays e.V.
Bisherige Inszenierungen:
Quartett
von Heiner Müller - Landungsbrücken Frankfurt 2012
Fräulein Else
von Boris C. Motzki
nach Arthur Schnitzler, verlegt bei Hartmann und Stauffacher - Staatstheater Darmstadt 2011
Fellini Paradiso
von Georg Kentrup und Boris C. Motzki
nach Federico Fellini - TAG Wien 2011
Leutnant Gustl
von Boris C. Motzki, Mitarbeit: Christian Mayer
nach Arthur Schnitzler, verlegt bei Hartmann und Stauffacher - Staatstheater Darmstadt 2011
Königinnen nach Mass
von Boris C. Motzki und Eva-Christine Richter nach Erich Kästner - Landungsbrücken Frankfurt 2011
Sinn
von Anja Hilling - Theater Rüsselsheim 2011
Die Reise des G. Mastorna
UA nach Federico Fellini im Rahmen von "Rohbau 2: Lüge!" - TAG Wien 2010
Anna sagt was!
von Peter Schanz - Staatstheater Darmstadt 2010
Reigen
von Arthur Schnitzler - Kammerspiele Wiesbaden 2010
(eingeladen 2010 zu den Heidelberger Theatertagen, 2011 zum Kaltstart-Festival Hamburg, zu "Liebe, Träume, Sterben" am Staatstheater Darmstadt und zu "made in hessen")
Hausaufgaben
UA nach Jakob Arjouni - Landungsbrücken Frankfurt 2009
(eingeladen zum Kaltststart-Festival 2010)
In yer face!
Collage im Rahmen von "Cool Britannia" - Institut für Theaterwissenschaft Mainz 2009
(eingeladen zum Grenzenlos Kulturfestival Mainz 2009)
4 x 4: Herr Weber und die Litotes
UA von Philipp Löhle - Nationaltheater Mannheim 2009
Bikini
von Tina Müller - Theaterakademie Mannheim 2009
Pericle der Schwarze (UA)
nach Giuseppe Ferrandino - Nationaltheater Mannheim 2008
(eingeladen zum Kaltstart-Festival 2009)
Chatroom
von Enda Walsh - Theaterakademie Mannheim 2007
Danny und die tiefe blaue See
von John Patrick Shanley - Nationaltheater Mannheim 2007
Quellennachweis: http://www.borismotzki.de
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Dienstag, 14. Januar 2014
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